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Leitungswasser enthält je nach Region Calcium, Magnesium, Natrium und weitere Mineralien. Osmosewasser hingegen ist fast vollständig entmineralisiert – es hat einen EC-Wert von fast 0, enthält keine Nährstoffe, keine Pufferkapazität und muss vollständig aufbereitet werden, bevor es als Gießwasser verwendet werden kann.

Weil Pflanzen nicht nur reines H₂O brauchen, sondern auch Ionen (Nährstoffe), um Photosynthese, Stofftransport und Zellbildung durchzuführen. Ohne CalMag fehlt die Basis für den gesamten Nährstoffkreislauf. Besonders LED-Pflanzen zeigen hier früh Mängel.

Sie gießen Osmosewasser pur oder mit Basisdünger – ohne CalMag-Zusatz oder pH-Stabilisierung. Dadurch kommt es zu starken pH-Schwankungen, CalMag-Mangel, und Nährstoffblockaden, die fälschlicherweise als Stickstoffmangel oder Überdüngung interpretiert werden.

Nein – im Gegenteil: Wer es richtig einsetzt, kann damit extrem präzise Nährstofflösungen mischen. Der Schlüssel liegt in der richtigen Vorbereitung (CalMag, pH-Wert, EC-Aufbau). Dann ist Osmosewasser sogar ein Vorteil gegenüber kalkhaltigem Leitungswasser.

Brokkoli unter LED ist sehr sensibel, da der Lichtdruck hoch ist und der Nährstoffumsatz beschleunigt wird. Besonders in der frühen Wachstumsphase (Woche 1–3) kann ein unaufbereitetes Osmosewasser massive Entwicklungsstörungen auslösen.

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